5 Fragen an die Kameraden der Wache 5 – Teil 5

Das bin ich…

… mein Name ist Tim Gräwe. Ich bin Hauptbrandmeister und seit meinem 10. Lebensjahr in der Feuerwehr aktiv. Nach der Zeit in der Jugendfeuerwehr wechselte ich mit Achtzehn zur Freiwilligen Feuerwehr Lehe. Mittlerweile nehme ich neben der Aufgabe des Gerätewartes auch die Leitung des Fachzugs Wasserversorgung als Zugführer wahr. Vorher habe ich jahrelang die Jugendabteilung der FF Lehe als Jugendfeuerwehrwart geleitet.

 

1) Zur Feuerwehr bin ich gekommen durch…

… einen Beitrag im Fernsehen über die Jugendfeuerwehr. Sofort wollte ich auch einer Jugendfeuerwehr beitreten. Da zu diesem Zeitpunkt gerade die erste Jugendfeuerwehr in Bremerhaven gegründet wurde, besuchte ich dort die ersten Übungsdienste und wurde dann 1999 Gründungsmitglied der Jugendfeuerwehr Weddewarden.

 

2) An der Arbeit in der Feuerwehr mag ich am Meisten…

… die Gesamtheit der Aufgaben. Feuer löschen, Personen retten, technische Hilfe leisten, Unwetterschäden beseitigen und die Sicherstellung der Wasserversorgung mit dem Fachzug sind nur einige wenigen Aufgaben, die wir tagtäglich wahrnehmen. Und dann in meiner Funktion auch noch Führungsaufgaben zu übernehmen und meine super ausgebildeten und motivierten Kameradinnen und Kameraden im Einsatz zu leiten, macht für mich den Reiz in der Freiwilligen Feuerwehr aus.

 

3) Die Arbeit in der Feuerwehr bedeutet für mich…

… sehr viel. Auch wenn einige Einsätze zu persönlich ungünstigen Zeiten kommen, ist es doch eine tolle Aufgabe sich ehrenamtlich zu engagieren und der Allgemeinheit zu helfen. Ein Hobby, das mich nicht mehr loslässt, und was ich noch lange weiter verfolgen möchte.

 

4) Auf dem Weg zum Einsatz denke ich oft…

… an die Kameradinnen und Kameraden für die ich als Führungskraft verantwortlich bin und an die anstehenden Aufgaben als Gruppen- oder Zugführer an der Einsatzstelle. Bereits auf der Fahrt zum Einsatzort muss ich bestimmte Führungsaufgaben abarbeiten, an der Einsatzstelle meine Einsatzkräfte einteilen und ihnen ihre Aufgaben zuordnen und überwachen. Wenn wir am Ende des Tages den Menschen helfen konnten und ich alle meine Kameradinnen und Kameraden gesund und sicher wieder an der Wache Auestraße abliefern kann, habe ich meine Aufgabe erfüllt.

 

5) Am meisten muss ich immer noch lachen über…

… einen Einsatz, den wir hatten. Unser Fahrzeug war in einem Einsatz eingebunden. Wir bekamen jedoch von der Leitstelle einen Folgeeinsatz unter dem Stichwort „Tragehilfe für den Rettungsdienst“. Alle Kameradinnen und Kameraden meiner Gruppe begaben sich eilig zum Einsatzfahrzeug. Wir waren bereit zum Losfahren. Als die Leitstelle den Einsatzort nannte, stellten wir fest, dass sich der neue Ort nur gute 10 Meter entfernt befand. Wir stiegen also alle wieder vom Fahrzeug herunter und liefen.